Thorn (Torun) Tag 6&7 in Polen

Polen-Rundreise · Tag 6 & 7

Thorn · Toruń

In Thorn erwartet uns eine der schönsten mittelalterlichen Städte Polens. Die gut erhaltene Altstadt, die Backsteingotik und die Spuren von Nikolaus Kopernikus machen diese Etappe besonders eindrucksvoll.

EtappeTag 6 & 7
OrtThorn · Toruń
Unser HighlightBacksteingotik und Kopernikusstadt

Unser Tag in Thorn

Ankommen mit Blick auf die Weichsel

Gegen Mittag erreichten wir Toruń, auf Deutsch Thorn. Auf dem Campingplatz Nr. 33 „Tramp“ am rechten Weichselufer fanden wir einen schattigen Platz – an diesem Tag fast so wertvoll wie eine Reservierung im besten Restaurant der Stadt. Womy stand, die Schuhe waren geschnürt, und schon ging es über die Brücke in Richtung Altstadt.

Kopernikus, Pfefferkuchen und erster Hunger

Thorn ist untrennbar mit Nikolaus Kopernikus und dem berühmten Piernik, dem Thorner Lebkuchen, verbunden. Bevor wir uns der Geschichte widmeten, kümmerte sich allerdings der Hunger um die Reihenfolge. Im Restaurant Sznyt Na Winklu probierten wir polnische Gerichte und beobachteten dabei das Treiben in den mittelalterlichen Gassen.

Lebkuchen kann vieles – nur nicht jedes Bier retten

In der Galeria Piernika begegnete uns Lebkuchen in fast jeder denkbaren Form, sogar als Bier. Das klang spannender, als es schmeckte. Wir blieben lieber bei einigen süßen Exemplaren für später und zogen weiter: vorbei am Kopernikus-Haus, an Marienkirche, Rathaus und Kopernikus-Denkmal. Auf dem Neustädter Markt probierten wir hausgemachte Öle; besonders das Mohnöl überzeugte uns sofort.

Eine Pause in der Pierogarnia Stary Młyn mit süßen Pierogi und einem Cocktail passte hervorragend in unser sehr konsequentes Kulturprogramm. Danach spazierten wir in der Abenddämmerung weiter. Wenn die Backsteinfassaden warm leuchten, zeigt Thorn besonders eindrucksvoll, warum seine mittelalterliche Altstadt zum UNESCO-Welterbe zählt.

Kuchenfrühstück und verschlossene Museumstür

Am nächsten Vormittag starteten wir in der Cukiernia Sowa mit Kaffee und Kuchen. Die Auswahl war so groß, dass schon die Entscheidung als erste Tagesaufgabe durchging. Anschließend erkundeten wir weitere Ecken der Stadt. Das Lebkuchenmuseum stand ebenfalls auf unserer Liste, doch an diesem Tag wurden keine Führungen angeboten. Ein guter Grund, irgendwann wiederzukommen.

Geduld wird mit gutem Essen belohnt

Am Abend stellten wir uns beim viel gelobten Restaurant Chleb i Wino geduldig in die Schlange. Das Warten lohnte sich: Wir bekamen einen schönen Terrassentisch und genossen Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Danach ging es in gemächlichem Tempo zurück zum Campingplatz – nicht nur aus Entspannung, sondern auch, weil drei Gänge erst einmal ordentlich verstaut werden müssen.

Alle sieben Etappen der Polen-Tour ansehen

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Kommentare
Älteste
Neueste Meistbewertet