Polen-Rundreise · Tag 5
Danzig · Gdańsk
Danzig gehört zu den großen Höhepunkten unserer Polen-Tour. Zwischen prächtigen Fassaden, historischen Gassen und dem Wasser erleben wir eine Stadt, die Geschichte und lebendiges Stadtleben eindrucksvoll verbindet.
Unser Tag in Danzig
Von Sopot in die Bernsteinstadt
Nach unserem Strandspaziergang in Sopot fuhren wir zum Camper Park der Technischen Universität Danzig. Von dort brachte uns die Straßenbahn bequem in die Innenstadt. Danzig gilt seit Jahrhunderten als Zentrum des Bernsteinhandels, und entsprechend groß war die Auswahl in den Schaufenstern. Wir schauten nicht nur: Andreja bekam von mir einen Anhänger mit verschiedenfarbigen Bernsteinen – ein kleines Stück Ostsee zum Mitnehmen.




Żurek im Brot und Kabeljaubällchen
Zum Mittagessen landeten wir in der Tawerna Dominikańska direkt am Wasser, die wir zuvor bei TripAdvisor entdeckt hatten. Ich bestellte Żurek im Brot, Andreja Kabeljaubällchen mit Dillsoße. Beides schmeckte hervorragend. Bei einer Suppe, deren Schüssel man mitessen kann, stellt sich übrigens nur eine Frage: Wann genau hört man auf zu löffeln und fängt an, das Geschirr zu verspeisen?




Zwischen Gassen, Giebeln und Geschichte
Danach ließen wir uns durch Danzig treiben. Die prächtigen, schmalen Giebelhäuser wirken jahrhundertealt, obwohl große Teile der historischen Innenstadt nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs sorgfältig wiederaufgebaut wurden. Das macht den Spaziergang umso beeindruckender. Im Hard Rock Café legten wir bei Kaffee und Kuchen eine Pause ein, bevor es für eine kurze Erholung zurück zu Womy ging.












Danzig kann auch Abendkleid
Am Abend fuhren wir noch einmal in die Stadt. Danzig bei Tageslicht ist schön – im warmen Licht der Laternen wirkt es noch einmal völlig anders. Fassaden, Brücken und Wasser spiegelten sich im Kanal, und aus dem Stadtbummel wurde ganz automatisch ein längerer Spaziergang.
Wir genossen die Atmosphäre ohne Eile und entdeckten in den beleuchteten Gassen immer neue Fotomotive. Diese zweite Runde hatte sich schon gelohnt, bevor überhaupt ans Abendessen zu denken war.








Pierogi als würdiger Tagesabschluss
Irgendwann meldete sich doch der Hunger. In der Pierogarnia Stary Młyn probierten wir herzhafte und süße, gebackene Pierogi – begleitet von Cocktails, weil Wasser an einem solchen Abend einfach zu vernünftig gewesen wäre. Danach drehten wir noch eine letzte Runde durch das nächtliche Danzig und fuhren zufrieden zurück zum Stellplatz. Am nächsten Tag wartete Thorn auf uns.





