Rerik – Ostseetage bei Freunden
Sechs Tage Küstenluft, gemeinsame Zeit mit Karin und Herbert und Ausflüge zwischen Ostsee und Salzhaff: Rerik war keine gewöhnliche Etappe, sondern eine Reise zu Freunden.
Ankommen bei Karin und Herbert
Von Röbel an der Müritz fuhren wir weiter an die Ostsee, um unsere Freunde Karin und Herbert zu besuchen. Auch unsere Pudeldamen Cherry und Melody hatten ihren eigenen Grund zur Vorfreude: Ole, der „Hund ohne Kohle“, wartete bereits auf sie.
Wir blieben sechs schöne Tage. Rerik empfing uns mit einer kleinen, feinen Promenade, frischer Ostseeluft und jener entspannten Stimmung, bei der man schnell vergisst, welcher Wochentag eigentlich ist.






Zwischen Ostsee und Salzhaff
Bei Spaziergängen und kleinen Radtouren entdeckten wir Rerik und die nähere Umgebung in aller Ruhe. Mal zog es uns ans Wasser, mal durch den Ort – und zwischendurch blieb genug Zeit zum Erzählen, Lachen und Zusammensitzen.





Mit zwei PS über die Halbinsel Wustrow
Gemeinsam mit Herbert unternahm ich einen besonderen Ausflug auf die Halbinsel Wustrow. Cowboy Jimmy spannte Vincent und Siggi vor seinen Planwagen und nahm uns mit auf eine Fahrt durch ein Gebiet, das viele Geschichten zu erzählen hat.
Während der Fahrt erzählte Jimmy von der wechselvollen Vergangenheit Wustrows. In den 1930er-Jahren übernahm die Wehrmacht die Halbinsel und errichtete hier eine Flakartillerieschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die sowjetische Armee das Gelände.










Vergangenheit, die langsam verwächst
Seit dem Abzug der sowjetischen Truppen Anfang der 1990er-Jahre holt sich die Natur das Gelände Stück für Stück zurück. Wind, Wetter und Pflanzen hinterlassen ihre Spuren an den früheren Gebäuden. Gerade diese Mischung aus Geschichte, Verfall und wilder Landschaft machte die Fahrt so eindrucksvoll.








Kühlungsborn, Schwerin und viel gemeinsame Zeit
Einen weiteren Tag verbrachten wir im Ostseebad Kühlungsborn, nur eine kurze Fahrt von Rerik entfernt. Am Mittwoch ging es außerdem nach Schwerin – dieser Ausflug hat einen eigenen Reisebericht bekommen.

Die Tage vergingen wie im Flug. Wir waren zu Fuß und mit den Rädern unterwegs, genossen die Küste und vor allem die Zeit mit unseren Freunden. Genau diese persönlichen Begegnungen bleiben am Ende oft länger im Gedächtnis als jede Sehenswürdigkeit.



Weiter nach Ueckermünde
Am Freitag hieß es Abschied nehmen. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck machten wir uns auf den Weg nach Ueckermünde – in meine Geburtsstadt, wo bereits der nächste Familienbesuch auf uns wartete.
Wir haben uns sehr gefreut. Und hoffen das wir uns bald wieder sehen. LG Herbert und Karin.