Zwei Küstenorte, zwei ganz eigene Gesichter
Unser Istrien-Roadtrip beginnt mit Fahrrädern, Altstadtgassen und einer Flasche Orancello im Gepäck. Novigrad zeigt sich gemütlich und charmant, Umag etwas größer und lebendiger – und Womy wartet derweil geduldig auf dem Campingplatz.
Ankommen im Camping Park Umag
Unser erstes Ziel auf unserem Roadtrip durch Istrien war der Camping Park Umag. Nach der langen Fahrt kamen wir erst spät an. Für große Erkundungsrunden fehlte uns an diesem Abend eindeutig der Ehrgeiz – also machten wir es uns vor Womy gemütlich und ließen den Tag ganz entspannt ausklingen.
Der Campingplatz ist riesig, gut organisiert und liegt direkt an der Adria. Ruhig und klein ist anders; stellenweise fühlt er sich eher wie ein eigenes Feriendorf an. Für unsere zwei Nächte war er dennoch ein praktischer Ausgangspunkt, denn von hier aus konnten wir sowohl Novigrad als auch Umag gut mit dem Fahrrad erreichen.
Mit dem Fahrrad nach Novigrad
Am nächsten Vormittag schwangen wir uns auf die Fahrräder und machten uns auf den Weg nach Novigrad. Schon bei der Ankunft war klar: Dieser Ort hat Charme. Enge Gassen, pastellfarbene Häuser, der alte Hafen und kleine Cafés sorgen dafür, dass man automatisch langsamer wird – selbst dann, wenn man eigentlich nur „kurz schauen“ wollte.
Wir schlenderten durch die Altstadt, ließen uns immer wieder treiben und genossen die entspannte Atmosphäre. Novigrad ist nicht groß, aber genau das macht den Ort so angenehm: Man muss keine Sehenswürdigkeiten abhaken, sondern kann einfach loslaufen und schauen, wo die nächste hübsche Gasse endet.











Orancello – ein Souvenir mit Nebenwirkungen
Ein besonders schöner Stopp war die Familien-Destillerie AURA. Natürlich blieb es nicht nur beim Anschauen: Wir probierten verschiedene Spezialitäten und entdeckten dabei den Orancello für uns. Eine Flasche durfte mit – schließlich braucht ein Wohnmobil auch Reiseproviant. Nur eben nicht für während der Fahrt.
Nach so viel Altstadt und flüssiger Regionalgeschichte verbrachten wir den Nachmittag entspannt am Strand. Später machten wir uns auf den Weg nach Umag.
Abends nach Umag
Umag wirkt im direkten Vergleich etwas größer und lebendiger als Novigrad, bleibt aber angenehm überschaubar. Auch hier führen schmale Gassen durch die historische Altstadt, während der Hafen und die Uferpromenade für echtes Urlaubsgefühl sorgen.
Wir ließen uns ohne festen Plan durch den Ort treiben und landeten schließlich in einem kleinen Lokal direkt am Meer. Mit Cocktails bei Sonnenuntergang und dem leisen Rauschen der Wellen endete unser erster voller Tag in Istrien ziemlich genau so, wie man sich einen Urlaubsabend wünscht.











Unser Fazit zu Novigrad und Umag
Novigrad und Umag liegen nah beieinander und fühlen sich trotzdem unterschiedlich an. Novigrad hat uns mit seiner ruhigen, charmanten Altstadt besonders gut gefallen. Umag ist lebendiger und eignet sich wunderbar für einen Abend am Wasser. Zusammen waren beide Orte ein schöner Auftakt für unseren Istrien-Roadtrip – und mit dem Fahrrad ließen sie sich ganz entspannt entdecken.
Ein sehr schöner und inspirierender Beitrag! Eure Beschreibungen von Novigrad und Umag vermitteln genau die richtige Mischung aus Urlaubsgefühl und praktischen Eindrücken. Besonders gefallen haben mir eure persönlichen Tipps und die entspannte Art, mit der ihr die Orte vorstellt – macht richtig Lust, Istrien selbst zu entdecken.